Schuljahr 2020/2021

Das Schuljahr im Überbick

Hier erfahren Sie mehr, über die Veranstaltungen im vergangenen Schuljahr.

Einschulungsfeier

Einschulungsfeier am 18. August 2020

Die Einschulung, ein wichtiger Meilenstein im Leben eines jeden Menschen. Daher war es uns umso wichtiger, diesen besonderen Tag auch in Zeiten von Corona feierlich zu gestalten. So luden wir die sechs Einschulungskinder nicht wie gewohnt in unsere Turnhalle ein, sondern in die katholische Kirche, die um ein Vielfaches mehr Platz bietet. Begleitet von ihren Familien und bepackt mit Schulranzen und Schultüte kamen die SchülerInnen in Höhn an und wurden mit reichlich Abstand an ihre Plätze gebracht. Während des Gottesdienstes lernten die Kinder das WAS-WIR, das Schulmaskottchen kennen, denn auch die ErstklässlerInnen sind nun ein Teil des Wilhelm-Albrecht-Schul Wirs. Und wer alles zum neuen Klassen-WIR dazugehört, haben wir uns dann nochmal genauer angeschaut. Da waren natürlich die sechs neuen SchülerInnen mit dabei, auch die drei Lehrerinnen fanden einen Platz, aber immer noch fehlte ein Teil. Gemeindereferent Bernhard Hamacher und Pfarrer Maic Zimmermann fügten als letztes Puzzleteil noch ein Bild von Jesus hinzu und erklärten, dass Jesus mitten unter uns ist und die SchülerInnen auch während der Schulzeit begleiten möchte. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von zwei Lehrerinnen und da gemeinsames Singen ja zur Zeit nicht möglich ist, waren alle eingeladen bei den Liedern mitzutanzen. Im Anschluss an den Gottesdienst durften die ErstklässlerInnen dann endlich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kirchplatz ihre Schultüten öffnen. Nun kann die Schulzeit losgehen...

Spendenlauf

Spendenlauf

Laufen, rollen und radeln für den guten Zweck


Ein Spendenlauf mit vielen Teilnehmern und gemeinsamen Erlebnissen auf der Strecke – in Corona-Zeiten undenkbar. Doch laufen und spenden, das geht auch während der Pandemie: Die Jogging AG der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn hat daher sofort zugesagt, als die Organisatoren des traditionellen Hachenburger Löwenlaufs die 34. Auflage ihrer Veranstaltung absagten und stattdessen zu individuell organisierten Spendenläufen aufriefen. „Auch unsere Schülerinnen und Schüler und wir als Schule möchten uns für Menschen in Not einsetzen. Deshalb machen wir gerne mit“, sagt Elisabeth Wiebecke, Schulleiterin der Wilhelm-Albrecht-Schule.
Am 6. und 7. Oktober beteiligten sich daher – aufgeteilt in kleinen Gruppen – insgesamt 110 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Beeinträchtigungen sowie die Lehrer im Sportunterricht an dem Spendenlauf zugunsten von Kindern in Indien. Zusammen legten sie mehr als 300 Kilometer zurück. Wer nicht selbst über die Bahn des Sportplatzes rennen, laufen, wandern oder walken konnte, fuhr mit Roller, Fahrrad oder Rollstuhl seine Runden – immer natürlich unter Beachtung der besonderen Maßnahmen zum Infektionsschutz

Schülersprecherwahl

Die Lernenden der Wilhelm-Albrecht-Schule haben gewählt

Am Mittwoch, den 04.11.2020 ging es für die Schülerinnen und Schüler der Mittel,- Ober,- und Werkstufen dieses Jahr nicht zur Wahlurne. Aufgrund der aktuellen Situation entschied sich das Wahlkomitee der W3 die Schulsprecherwahl durch eine coronakonforme Briefwahl umzusetzen.
An der Wahl beteiligten sich 73 von 80 Wahlberechtigten.
Als Kandidierende standen 3 weibliche Vertreterinnen, sowie 13 männliche Mitschüler zur Wahl, unter denen sich die Schulgemeinschaft entscheiden konnte.
Bereits am nächsten Tag waren die Stimmen ausgezählt und das Ergebnis wurde über die Lautsprecheranlage der Schule verkündet.
Zur Schulsprecherin wurde Vanessa T. gewählt.
Die Wahl zum Schulsprecher gewann Max P.
Wir als Schulgemeinschaft gratulieren unseren beiden Wahlsiegern und danken allen Kandidaten für ihr Engagement.

Sankt Martin

Sankt Martinsfeier

Am 10.11 fand an der Wilhelm-Albrecht-Schule eine Feier zu Ehren des heiligen Martin statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Dorothee Baumann, die auch im Anschluss weiter durch das Programm führte, machten sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrpersonen auf den Weg. Musikalisch begleitet wurde der Umzug von einer Musikbox, aus der die schönsten Martinslieder hallten. Die wunderschönen, selbstgebastelten Laternen leuchteten in der Dämmerung. Nach dem kurzen Rundgang versammelten sich alle im Schulhof, wo dank der Haustechnik bereits ein Lagerfeuer brannte. Zwei Schüler der Klasse M2 spielten die Martinsgeschichte mit der entsprechenden Verkleidung zu dem passenden Lied vor. Im Anschluss ging es wieder in die Klassen, wo während der Frühstückszeit alle Lernenden eine Brezel erhielten, welche freundlicherweise durch die Gemeinde Höhn gestellt wurden. Die Schulgemeinschaft bedankt sich ganz herzlich für die leckeren Gebäckstücke.

Advent

Ein tolles Angebot im Advent

Die Klasse O3 der Wilhelm-Albrecht-Schule hat ein Adventsfenster im ortsansässigen Pfarrheim der katholischen Gemeinde gestaltet. Die Fenster werden von unterschiedlichen Gruppen aus der Pfarrgemeinde geschmückt. Die Bevölkerung ist dann herzlich eingeladen, diese Fenster im Advent zu bestaunen. Am Donnerstag, 10.12.2020, haben die Schüler der Oberstufen-Klasse ihr mit Sternen dekoriertes Fenster, bei einer kleinen Advents - Veranstaltung im Freien, unter Einhaltung der Corona Schutzbestimmungen, eröffnet. Bei weihnachtlicher Musik wurden besinnliche Gedanken vorgetragen und ein Schüler las das Märchen „Sterntaler“ vor. Zum Schluss gab es noch ein kleines Geschenk von den Schülern. Sie verteilten selbst hergestellte Tonsterne an die Gemeindemitglieder und die Organisatorin Frau  Petra Bandlow.

Schulleiterin in den Ruhestand verabschiedet

Elisabeth Wiebecke in den Ruhestand verabschiedet

Im Vorfeld hatte sie sich auf den letzten Arbeitstag gefreut – aber so ganz leicht fiel der Abschied dann doch nicht: Nach knapp 24 Jahren an der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn sagte Schulleiterin Elisabeth Wiebecke am 29. Januar auf Wiedersehen. Mit einer ganz kleinen, coronaconformen Feier verabschiedeten das Schulleitungsteam, Rolf Brüdern von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie Dirk Rein und Frank Zensen, Geschäftsfüh-rer der Heinrich-Haus gGmbH, die beliebte Pädagogin in den Ruhestand. Ihre Nachfolge übernimmt – zunächst einmal kommissarisch – Evelyn Jung, die dienstälteste Kollegin aus dem Leitungsteam.
„Ich war seit dem 01.08.1997 an der Wilhelm-Albrecht-Schule tätig und kann sagen, ich habe wirklich gerne an der Schule gearbeitet“, so Elisabeth Wiebecke rückblickend. Die gebürtige Münsterländerin hat ihr Leben lang gern mit geistig und motorisch beeinträchtigten Schülern gearbeitet und erinnert sich gut an all die Kinder und Jugendlichen, die sie in den vergangenen Jahren begleitet hat.

 

Werkstufenshop Allerhand

Das ist ja Allerhand!

Die Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn ist eine ganz besondere Schule, an der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ganzheitlichem Förderbedarf leben und lernen. Dies geschieht in vier aufeinander aufbauenden Stufen, wobei jede Stufe drei Schuljahre dauert. Die letzten drei Schuljahre werden die „Werkstufe“ genannt. Hier liegt der Schwerpunkt darauf, die Jugendlichen stark zu machen und vorzubereiten auf ein Leben nach der Schule. Ausgangspunkte sind hierbei die Fähigkeiten und Potentiale der Schülerinnen und Schüler. Im Zentrum stehen dabei die Stärkung und Entwicklung dieser Anlagen sowie die Begleitung bei der persönlichen Lebensgestaltung um jedem Jugendlichen einen individuellen Weg in das Leben zu eröffnen.
 

Lebensweltorientiertes Lernen in ganzheitlichen Sachzusammenhängen und in wirklichkeitsnahen Situationen unterstützen diesen Prozess wirkungsvoll.


Ein Beispiel hierfür ist die „Werkstufenfirma Allerhand“    

Schüler und Schülerinnen arbeiten an den Praxistagen mit verschiedenen Werkstoffen: Zum Beispiel mit Ton, Holz, Stoff oder Papier. Sie stellen in Serienproduktion schöne und nützliche Gegenstände für den täglichen Gebrauch oder zur Dekoration her. Die Schüler sind, je nach ihren Fähigkeiten, von der Planung bis zum Verkauf in den Prozess eingebunden. Dabei erlernt jeder Schüler oder Schülerin neue Arbeitstechniken. Es wird darauf geachtet, dass jeder gefordert, aber nicht überfordert wird. Die hergestellten Waren gehen dann in den schuleigenen Verkauf. Dies kann zum Beispiel an Basaren oder am Tag der offenen Tür sein. Wobei dies im letzten Jahr durch die Coronalage nicht möglich war. So haben die Lehrkräfte gemeinsam mit den Schülern im Herbst 2020 den „ Allerhand-Shop“ eröffnet. Ein kleiner Raum wurde sehr ansprechend als Ladenlokal eingerichtet. Das aktuelle Warensortiment wurde gemeinsam platziert und ausgezeichnet. Um am Tag der Neueröffnung viele Kunden begrüßen zu können, haben die Schüler Hinweisschilder zum Shop gebaut und aufgestellt. Es wurden Plakate gedruckt und aufgehängt, ein Katalog mit dem aktuellen Warensortiment wurde angefertigt und auch per E-mail an die Kollegen und Eltern verschickt. So konnten die Eltern Waren aussuchen und bestellen. Die Auslieferung erfolgte über die Schüler. Bis Mitte Dezember war der „Allerhandshop“ an einem Nachmittag in der Woche geöffnet. Natürlich wurden dabei Hygiene und Abstandsregeln eingehalten.
 

Immer einer der SuS und eine Lehrkraft leitete an diesem Tag den Verkauf. Die Schüler lernten dabei den Umgang mit einem App-basierten Kassiersystem und die Handhabung mit Geldbeträgen ebenso wie den freundlichen Umgang mit den Kunden.

 

Am Ende einer Woche wurden aktuelle Verkaufslisten ausgedruckt und die Verkaufsstatistik einzelner Warengruppen verglichen. Das Geld in der Kasse wurde von den Schülern gezählt. Ein größerer Betrag wurde entnommen und auf das Bankkonto der „Werkstufenfirma Allerhand“ eingezahlt.


Am Ende des Schuljahres werden die Schüler als Lohn für ihre Arbeit einen bestimmten Betrag für die Klassenkasse erhalten.


Die Schülerinnen und Schüler der Werkstufen lernen in diesem Zusammenhang wirklichkeits- und praxisnah einen Produktkreislauf von der Idee über die Herstellung, die Vermarktung, den Verkauf und der Gewinnzuteilung kennen. Ist das nicht Allerhand?
 

Das Warensortiment der Werkstufenfirma „Allerhand“ fand großen Anklang bei Schülern, Eltern und Kollegen und vieles musste nachproduziert werden. Sobald die Coronalage es wieder zulässt, wird der Allerhandshop wieder geöffnet. Sicherlich wird das Konzept weiter entwickelt, damit die Waren einem breiteren Publikum zugängig werden.

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